Ein gutes Batteriemanagement ist wichtig für die lange Lebensdauer deiner Blei- oder Lithiumbatterie. Bei einer Bleibatterie steht die Spannung mehr oder weniger im Verhältnis zum Prozentsatz: Nimm eine gesunde Batterie, bei der du 12 V abliest. Dann kannst du davon ausgehen, dass diese zu etwa 50 % entladen ist.
Heutzutage wollen wir genauer wissen, wie es um das Energiemanagement steht: Dies ist mit einem Batteriemonitor oder eventuell über eine App möglich (die in der Lithiumbatterie integriert ist). Jede gute Messung erfolgt über einen sogenannten „Shunt“.
Der Shunt registriert den eingehenden und ausgehenden Strom und verrechnet diesen mit der Kapazität der Batterie, um so einen Prozentsatz zu ermitteln. Dabei wird es immer eine kleine Abweichung geben: Bei jedem teilweisen Laden/Entladen entsteht erneut eine Differenz. Auf Dauer summieren sich diese Unterschiede. Die Differenz vergrößert sich! Der Prozentsatz, auch SOC (State of Charge) genannt, entspricht dann nicht mehr der Realität.
Lösung: Durch das vollständige Aufladen der Batterie setzt sich der Batteriemonitor neu zurück und zeigt auf diesem Weg wieder einen korrekten Wert an. Wenn zum Beispiel nur über Solarmodule geladen wird und die Batterien nie den 100 % Ladebereich erreichen (Winter), kann eine große Fehlerspanne beim ausgelesenen SOC auf dem Batteriemonitor entstehen.